Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

Der Eishockeyverein „Krefeld Pinguine“ kann eine lange Tradition vorweisen. Diese Sportart prägt die Stadt der Samt und Seide schon Jahrzehnte.

Sport verbindet – Jung und Alt, Städte, Länder. Sport kann aber auch aus der politischen Perspektive betrachtet werden. Es werden Botschaften vermittelt, um die freie Meinungsäußerung zu unterstützen und somit auf positive und negative Geschehnisse im Sport oder auch im Land aufmerksam zu machen. Doch der Sport möchte auch die Gesundheit in den Vordergrund stellen.

Natürlich steht das eigentliche Spiel – ein möglicher Sieg- im Vordergrund des Spieltages. Doch der Verein der Krefeld Pinguine gibt Institutionen die Plattform sich selbst zu präsentieren und auf diverse Themen aufmerksam zu machen.

So durfte sich auch das Demenz-Netzwerk im Kreis Viersen mit einem Stand im Stadion auf der Westparkstraße präsentieren.

Bereits vor Spielbeginn herrschte ein reger Ansturm auf den Stand und wir konnten das Informationsmaterial erfolgreich verteilen.

Fragen wie: “Bei meiner Mutter fängt es so langsam an, wie soll man damit umgehen?” “An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zum Thema habe?” “Gibt es im Kreis Heinsberg eine Anlaufstelle, oder kann ich mich bei Ihnen melden?” “Wo gibt es Treffpunkte für Betroffene und ihren Angehörigen?” kamen zum Vorschein.
Einige hatten aber auch einfach nur das Bedürfnis ihre Geschichte zu erzählen und sich auszutauschen. Intensive und auch lange Gespräche entstanden.

Dr. Timm Strotmann-Tack, Chefarzt der Gerontopsychiatrie und – Psychotherapie der LVR-Klinik Viersen unterstützte und animierte am Glücksrad, das ganze Familien anlockte. Schließlich war der Hauptgewinn attraktiv: ein Schal der Krefelder Pinguine.

Neben dem Stand wurde vor dem Spiel auch ein Video in der Gerontopsychiatrischen Ambulanz des LVR Viersen aufgenommen. Hier wird kurz und knapp erläutert, dass die Zahl an Demenzekrankungen steigen werden und auch erläutert, wo Zugehörige Unterstützung erhalten. Daneben wurde auch erzählt, dass es wichtig ist, früh zu der Thematik aufzuklären, um den Menschen mit Demenz ein würdevolles Leben zu schenken.